Meine drei Geheimtipps für das Sparen

 

Ich bin jemand der schnell mal vergisst, was er sich vorgenommen hat. So geht mir das bei Sport, Ernährungsumstellung und auch manchmal beim Shoppen. Damit ich nicht regelmä­ßig über die Stränge schlage oder mich mega disziplinieren muss, bin ich ein Fan von automatisierten Systemen. Wie dies beim Sparen zum tragen kommt, zeige ich euch jetzt:

1. Automatisiertes Sparen

Damit ich nicht den ganzen Monat darüber nachdenken muss oder mich zügeln muss zu sparen, überweise ich mir selber am Anfang des Monats von meinem Girokonto auf mein Sparkonto einen Sparbetrag. Bei mir sind das ca. 20% meines Nettoeinkommens. Weil das Geld nicht mehr auf meinem Girokonto liegt, kalkuliere ich auch mit dem Betrag nicht mehr.

Wenn mittelgrosse Ausgaben (z.B. neues Sofa) anstehen, betrachte ich nur das Girokonto und was dort sich angespart hat um zu entscheiden ob ich mir das leisten kann. Denn für mich fällt es sehr schwer das Angesparte auf dem Sparkonto anzufassen, da in meinem Kopf dies schon einmal zur Seite geräumt wurde. Ausserdem ist es ein super Gefühl am Ende des Jahres zu sehen wie einfach man doch sparen kann.

2. Gehaltserhöhungen und Bonus nutzen

Bei jeder Gehaltserhöhung, das war bei mir ca. alle 2 Jahre, habe ich meinen Sparbetrag wieder erhöht um einen gewissen Satz. Beispielsweise hätte ich 500 EUR im Monat mehr erhalten, hätte ich ca. 250 EUR davon gespart, da ich bis jetzt auch ohne die 500 EUR ausgekommen bin, aber dennoch etwas von der Gehaltserhöhung haben wollte. Somit konnte ich sofort die Gehaltserhöhung nutzen um mehr zu sparen und nicht in die Falle zu tappen einen höheren Lebensstandard aufzubauen. Das gleiche habe ich mit dem Bonus gemacht, den ich erhalten habe. Ich habe mir etwas Nettes davon geleistet wie z.B. ein spezielles Abendessen und den Rest mit einer Einmalüberweisung auf mein Sparkonto überwiesen. Wiederum habe ich das hauptsächlich gemacht, damit ich nicht verlockt bin, das Geld auszugeben.

3. Fixe Beträge

Die ersten beiden Tipps beziehen sich mehr auf das Einkommen was man besser nutzen kann. Der letzte Tipp bezieht sich mehr auf die Ausgaben. Was ich schon als Studentin gemacht habe ist mir für gewisse Anschaffungen wie Schuhe, Taschen oder auch Hosen fixe Beträge festzulegen d.h. ich habe mir mal gesagt ich gebe nicht mehr wie 100 EUR für eine Ledertasche aus. Diese Maximalbeträge habe ich mir auferlegt damit ich nicht in Versuchung komme. Beispielsweise kaufe ich auch gerne mal Online ein, dort gebe ich von Anfang an die Maximalbeträge ein, damit ich erst gar nicht erst die Schuhe für 250 EUR plus sehe. Das gleiche mache ich für andere Dinge als nur Kleidung, sondern auch für Flüge, Hotels, usw. Für mich sind runter gebrochene Werte bzw. fixe Beträge für gewisse Gegenstände oder auch Ausgaben pro Tag einfacher zu handhaben wie z.B. ein übergeordnetes Budget für das Jahr oder den Monat.


Autorin: Clara Creitz
Gründerin von Finelles. Coach und Consultant (PwC, UBS, Towers Watson). 

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